Valentin-Karlstadt-Musäum, München, Isartor
 
Valentin-Karlstadt-Musäum im Isartor, München
 
August Junker
 
wurde am 28. Mai 1871 geboren. Der Sohn eines Glockengußmeisters erlernte den Kaufmannsberuf. Nebenbei betätigte er sich in Wirtshäusern und bei Vereinen als Humorist. Er war 27, als er im Januar 1898 ein Engagement im Collosseum bekam. Wenig später verpflichtete Anderl Welsch ihn für sein neues Apollotheater. Mit seinem Duo-Partner Alois Hoenle wurde er zur Gallionsfigur des Etablissements. Die beiden blieben dem Apollotheater treu, bis es 1928 schließen mußte. Noch heute erzählt man sich in Bayern ihre Kare-und Lucki-Witze. Ihre direkte Sprache, ein bisserl "krachert", ein bisserl "g´scheert", wurde sofort verstanden. Junkers, der am 16. April 1946 in München starb, hatte als "Markenzeichen" den karierten Frack.

Beispiel
Beim Hundemetzger. Der Zuhörer erfährt vieles über Dackelschlegel und Bernhardinerfilet, mit einem Schnauzerschwanzl als Zuwaag, über Mopsleberkäse und die Vorzüge der Pudelbrust.

 
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Valentin-Karlstadt-Musäum, München, Isartor
 
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