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| Das Isartor |
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Gönnen Sie sich ein paar schöne Stunden im taubenumflatterten Turm des Isartors. Über seine Geschichte und die Verbindung zu Karl Valentin berichtet Hannes König:
"Anno 1333½ wurde der Karl Valentin 549 Jahre später unweit des Isartorplatzes, an Stelle einer Tochter hervorragender Eltern, geboren." |
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| Valentin war es, der "Heinrich den Löwen, der damals noch auf Neuschwanstein hauste, zur Gründung eines Isartores anregte". Er war nämlich zu der Erkenntnis gekommen, "daß sich der Fortschritt nur aufhalten ließ durch entsprechendes Erbauen von Wällen, Mauern, Türmen, Toren, Stadtmauern, Wallgräben und Gräben ohne Wall, dem Sendlingertor, dem Rathaustor, dem Karlstadttor (nach Liesl Karlstadt benannt) und dem Isartor. |
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| Er machte sich auch Gedanken über die Ausstattung des Isartors und wandte sich mit entsprechendem Antrag an die Stadt. Folge: "Der Magistrat erteilte sofort nach einigen Jahrhunderten dem Münchner Malermeister Cornelius den Auftrag, das Tor von vorne zu bemalen." Verwendung hatte Valentin auch gleich für das Bauwerk: In seiner Beschreibung von München, die an der Kasse des Valentinmuseums im Isartor nicht zu erhalten sein wird, schildert er, wie die Münchner Bürgerschaft, an ihrer Spitze weißentkleidete Jungfrauen, den Erzherzog Ferdinand von Innsbruck 1568 durchs Isartor einholten. Noch am selben Tage, im Jahre 1632 nämlich, brach die Pest aus und eine schreckliche, darauf folgende Schnupfen-Epidemie. Auf gelochtem Tonband ist uns ein ergreifender Vortrag erhalten, der den Titel trägt "Hätte Hannibal den Fall Karthagos durch Anbringung des Isartores abwenden können?" |
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