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| Die Musäumsleitung |
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Am 1. November 2004 übernahm Sabine Rinberger die Musäumleitung des Valentin-Karlstadt- Musäums.
Nach dem Musäumsgründer Hannes König und dessen
Nachfolgerin und langjährige Mitarbeiterin Gudrun Köhl ist
sie die dritte Direktor(in) und Geschäftsführerin des
Valentin-Musäums.
Seit
seiner Gründung 1959 ist das Valentin-Karlstadt-Musäum ein privat
betriebenes Museum. Die wertvolle Sammlung gehört jedoch der Stadt
München genauso wie das alterwürdige Isartor.
Nach 15 Jahren als
Leiterin des Valentin-Karlstad-Musäums und 39jähriger Tätigkeit im
Valentin-Musäum übergab Gudrun Köhl am 28. Oktober 2004 Sabine
Rinberger den Musäumsschlüssel.
Zur Arbeit der Musäumsdirektorin gehört auch die Pflege und Betreuung des umfangreichen Archivs im Valentin-Karlstadt-Musäum.
Dieses umfasst nicht nur die Sammlung Karl Valentin und Liesl
Karlstadt, sondern auch etwas 80 Postkarten, eine Fülle von Noten
der Münchner Volkssänger, Liedtexte und Programme sowie
weitere Nachlässe und Deposita. 
Auch Unerwartetes lässt sich hier finden, so die wertvollen wie einzigartigen Originale des ehemaligen Industrie- und Simplicissimus-Zeichners Heinrich Kley.
Der zeitgenössische französische Künstler Christian
Boltanski vermachte dem Musäum Bilder und Dokumente aus seinem
Werk der 70er Jahre.
Sabine
Rinberger ist in München geboren. Nach der mittleren Reife 1983
absolvierte sie eine vierjährige Ausbildung als Erzieherin. Es
folgte ein zweijähriger Aufenthalt in Paris, wo sie u.a. als
Erzieherin in ein er
deutsch-französischen Vorschule arbeitete. Zurück in ihrer
Heimatstadt München, holte sie ihr Abitur nach und studierte an
der LMU Geschichte und Soziologie. Während ihres Studiums schrieb
sie u.a. als freie Mitarbeiterin für die Süddeutsche Zeitung,
Landkreis Erding
Im Anschluss an ihr Magisterstudium war sie als wissenschaftliche
Mitarbeiterin für das Haus der Bayerischen Geschichte in
unterschiedlichen Ausstellungsprojekten tätig. Seit 1999 ist sie
außerdem ehrenamtliches Mitglied im Vorstand des Archivs der
Münchner Arbeiterbewegung, organisierte und begleitete als solches
verschiedene Veranstaltung zur Geschichte und zum Leben der Arbeiter
und vor allem Arbeiterinnen in München. Sie ist zudem
leidenschaftliche Mutter zweier Kinder.
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