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Christian Moser. Kleine Köpfe. Sonderausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum vom 10.12.09 bis 2.3.10
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„Köpfe sind für mich die kürzest mögliche Art, eine Geschichte zu erzählen.“
Christian
Moser versteht sich als narrativer Künstler. Er schreibt und
illustriert Bücher, zeichnet Comics und steht mit Lesungen und
Kabarettprogrammen auf der Bühne.
Eine andere Facette seiner Arbeit zeigt die Ausstellung „Kleine Köpfe“:
Eine Serie fiktiver Portraits, stilistisch changierend zwischen
plakativer Karikatur und detaillierter Charakterstudie. Im Gegensatz zu
seinen zeitaufwändigen, intensiv recherchierten Büchern überwiegt hier
die Lust an der Improvisation. Mit unverwechselbarem Strich und
intensiver Farbigkeit variiert Moser in den kleinformatigen,
aquarellierten Tuschezeichnungen das Thema.
Dabei können ihm
die Kneipenhocker nebenan ebenso zur Inspiration dienen wie historische
Fotografien, klassische Portraitmalerei, Wahlplakate oder die anonymen
Menschenmassen in der U-Bahn. Eine besondere Wirkung entfalten die
Bilder, wenn sie in langen Reihen nebeneinander hängen: Die
Abgebildeten treten in Interaktion, bauen Beziehungen zueinander auf,
erzählen Geschichten.
Aus Momentaufnahmen entstehen Biographien.
Bereits
seit 1994 arbeitet Christian Moser kontinuierlich an den „Kleinen
Köpfen“, fast 500 Zeichnungen sind seither entstanden.
Die
Werkschau im Valentin-Karlstadt-Musäum zeigt eine repräsentative
Auswahl von über 120 Exponaten, darunter auch zahlreiche neue Arbeiten,
die hier erstmals ausgestellt werden.
CHRISTIAN
MOSER, 1966 geboren, lebt in München und arbeitet als Illustrator,
Comiczeichner und Autor. In jüngster Zeit zieht es ihn verstärkt aus
der Schreib- und Zeichenstube auf die Kabarettbühne, wo er seine Werke
in szenischen Lesungen zum Leben erweckt. Neben seinen ebenso
kenntnisreichen wie amüsanten Biografien über GOETHE und FREUD ist
Christian Moser vor allem mit seiner Buchreihe „MONSTER DES ALLTAGS“
bekannt geworden.
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