|
|
 |
| |
| "Papa" Josef Geis |
| |
| geboren am 27. Dezember 1840 in Athen als Sohn eines Hofoffizianten am Hofe Königs Otto I. von Griechenland, kam 1847 nach München. Er wollte eigentlich Pfarrer werden, aber nach längerem Wien-Aufenthalt entschloß er sich 1876 zur Gründung einer Singspielgruppe in Münchens vornehmem Cafe Oberpollinger und übernahm auch deren Leitung. In seinem Ensemble gab es keine Frauen. Frauenrollen besetzte er mit Damen-Imitatoren. Stets schwarz gekleidet, war sein Humor immer dezent. Geis war ein Publikumsmagnet und Vorbild ungezählter Volkssänger. Er starb am 3. März 1908 in München.
Beispiel Geis hielt ein Wollgeschäft für eine feine Sache: "Man geht wollwollend rein und kommt wollhabend raus."
Geis spielt Violine und wird gefragt, wie die G-Saite auf französisch heißt. Ja, wie soll eine Gehseite schon heißen? Trottoire, natürlich! |
| |
| zurück |
| |
|
|
|