Aktuelle Sonderausstellung:

25. März 2021 - 14. November 2021

Das Isartor - immer anders

Ausstellung im Innenhof des Isartors

Vom Bollwerk bis zum Museum. Die wechselvolle Geschichte des Münchner Stadttors und der Blick in die Zukunft.

29. Juli 2021 - 9. November 2021

Karl Valentin - Bilder Sprache

Eine Fotoausstellung von Herbert Becke

Bilder aus 45 Jahren Fotographie von Herbert Becke, gepaart mit Zitaten des grandiosen Komikers und Volksphilosophen Karl Valentin.

5. August 2021 - 11. November 2021

Ja, unsere weißen Westen!

75 Jahre Gesetz zur Entnazifizierung

Installation vor dem Isartor nach Idee und Konzeption von Christian Springer

Die nächste Veranstaltung:

Donnerstag, 25. November 2021 18:00 Uhr

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Herr Haas zeigt: Hasen

Was machen Hasen eigentlich, wenn nicht gerade Ostern ist? Sie treiben ihr Unwesen im Musäum.

Aktuell

Donnerstag, 2. September 2021

Drei-G-Regel im Musäum und Turmstüberl

Für den Besuch des Valentin-Karlstadt-Musäums und des Turmstüberls gilt die Drei-G-Regel. Es bedarf eines Impfnachweises oder eines Nachweises der Genesung von Corona, bzw. eines amtlichen negativen Coronatests. Ausgenommen davon sind SchülerInnen und Kinder unter zwölf Jahren. Außerdem ist das Tragen einer medizinischen Maske notwendig. 
Eine Voranmeldung ist nicht nötig, auch ist die Anzahl der Besucherinnen und Besucher nicht mehr begrenzt. Wir bitten Sie aber, aufeinander zu achten und Abstand zu halten.

Objekt des Monats
Valentins Kasperl aus Kindertagen, im Hintergrund in der Rolle als Zirkusdirektor Brummer im Film „Die verkaufte Braut“ von Max Ophüls, 1932, 1891 im Fasching.


Valentins Kasperl aus Kindertagen

Im Kasperltheater sammelte Valentin erste Theatererfahrungen. Erste Berührung mit der Bühne fand Karl Valentin im Kasperltheater auf der Auer Dult. Der Jahr- und Tändlermarkt fand seit 1796 zweimal, ab 1905 dreimal im Jahr auf dem Mariahilfplatz, also in unmittelbarer Nähe von Valentins Zuhause, statt. Mehr noch als das Zuschauen begeisterte Valentin das eigene Kasperlspiel. Dem Nähkorb der Mutter entwendete er Stoffreste, um daraus Kasperlpuppen zu fertigen. An allen Ecken der Au ließ er die Figuren im selbst gebastelten Theater gegen Eintritt auftreten. Die „Hans Kasperln“ beeindruckten Valentin neben den Jongleuren und den Akrobaten auch im Zirkus am meisten. Im Fasching 1891 verkleidete sich Karl Valentin selbst als Clown. Später spielt er den Zirkusdirektor in Max Ophüls Film  „Die verkaufte Braut“.
„Als Kind hab i mit an Kasperl gspuit – heut spui i an Kasperl. Das ist ein gewaltiger Unterschied!“





„Kunst kommt von können,
nicht wollen …
sonst müsste es ja Wunst heißen“(Karl Valentin)