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Aktuelles

über, unter und aus dem Musäum

Die große Parade „München 2022“

Beginnend auf der Wiese bei der Alten Pinakothek im Kunstareal zieht eine große Parade in den Olympiapark. 2022 sind es keine Olympioniken, die feierlich auf das Gelände einlaufen, sondern Akteure, Gruppen und Vereine aus München und drumherum. Sie bringen die Kreativität und Vilefalt aus München und Hintergründe in der Stadtgesellschaft zum Ausdruck und stehen für das Miteinander von unterschiedlichsten Menschen im heutigen München. Bayerisches Brauchtum trifft auf zeitgenössische Kunst, Sportakrobatik auf inklusive Vereine. Auch das damalige Maskottchen Waldi wird durch viele Dackel vertreten.
Start: 10.30 Uhr - Kunstareal/ Gabelsbergerstraße
Strecke: Kunstareal – Gabelsbergerstraße – Schleißheimer Straße – Elisabethstraße – Schwere-Reiter-Straße – Olympiapark
Ende: Coubertinplatz/Olympiasee
Abschlussveranstaltung: Bühnenprogramm auf der Olympiasee-Bühne von ca. 12 – 18 Uhr

Das Münchner Herz

Zum ersten Mal präsentiert das Valentin-Karlstadt-Musäum das Münchner Herz im Rahmen der Olympiaparade am 2.Juli 2022 den Münchner Bürger*innen.
Und Achtung, wer genau aufmerkt, wird feststellen: es schlägt noch!

Es musiziert und paradiert die Musäumskapelle.

Das Münchner Herz mit Innenbeleuchtung
Hafner & Hofmann

Es schlägt im Isartor!

München war Karl Valentins große Liebe. Nur wenige kannten das verborgene Herz dieser Stadt besser als er. Oft hat er mit seiner als Regenschirm getarnten Wünschelrute den versteckten Ort aufgesucht, um Herz und Seele Münchens zu erspüren. Lange blieb dieser Ort geheim, aber endlich am 27. Juli 19621 gelang es einem Konsortium ausgewiesener Karl Valentin Kenner*innen das Rästel zu lösen. Sie entfernten alle Satzzeichen und Zahlen aus Valentins Gesamtausgabe und berechneten aus der entstandenen Buchstabensuppe die Koordinaten der Stelle, an der das Münchner Herz zu finden war: unter dem Isartor.2
Aber erst bei der Generalsanierung des Isartors und den umfangreichen Tiefbaumaßnahmen3 im Zuge der Olympischen Spiele 1972 konnte das Organ geborgen und gesichert werden
Seither schlägt das Herz im Valentin-Karlstadt-Musäum, das es im Sinne seines besten Kenners und Entdeckers bewahrt.

Es schlägt im Isartor!

1 Am selben Tag gewann auch Dorit Lilowa mit Ihren Vorschlag „Weltstadt mit Herz“ den Wettbewerb für einen neuen Werbeslogan für die Stadt München. Nichts geschieht zufällig!

2 Dass der Grundriss des Isartor also nicht grundlos an ein Herz erinnert und von seinen Erbauern wohl genau wissend so geplant worden war, löste beim Konsortium Rufe wie „ Ach so!“ „Ja freilich, ganz logisch“ und „Unübersehbar!“ aus. Bisher hatte einfach der Überblick über die Lage gefehlt und der Mut den Münchner Stadtplan auf den Kopf zu stellen.

3 Natürlicherweise wurde dann auch die verkehrstechnische Hauptschlagader Münchens - die Stammstrecke - unter dem Isartor verlegt. Wo sonst.

Idee, Umsetzung und Herzblut: Maria Hafner & Steve Hofmann
Herzlichen Dank an Mathias Steinberger (Schreinerei & Elektrik), Thomas Harrer (Pariser Stoff), Martin
Jonas (Festzeltinspirationen), Gerald von Foris (Gold), alle Herzträger*innen, alle Musikant*innen und
das Musäums-Team.

Das Münchner Herz - nur original mit goldenem Dackel!