Valentin Karlstadt Musäum Valentin Karlstadt Fledermaus Valentin Karlstadt Flieger

Aktuelles

über, unter und aus dem Musäum
Titelbild Katalog: Christian Boltanski lachend mit Schlinge um den Hals

Christian Boltanski - Tode zum Lachen

Noch bis 15. November zeigt das Museum eine seiner bedeutendsten Schenkungen in einer umfassenden Sonderausstellung.

Auf Anfrage bieten wir dazu Führungen in deutscher und französischer Sprache an. Bitte melden Sie sich dafür per Mail vermittlungvalentin-musaeumde oder telefonisch unter 089-223266.

Der begleitende Katalog zur Ausstellung, der im Kunstmann Verlag erschienen ist, kann für 25 Euro an der Museumskasse oder im Buchhandel zu erworben werden. Die Plakate zur Ausstellung könne ebenfalls an der Museumskasse für 4 Euro/Stück gekauft werden.

Aktuelle Berichterstattung

Unter Vergangenes finden Sie aktuelle Presseberichte rund ums Musäum, sowie das Ausstellungs- und Veranstaltungsarchiv.
Viel Spaß beim stöbern!

Hier sammeln wir zum Beispiel auch die Berichterstattung zur Zukunft des Isartors:
Umbau Isartor - Presseberichte

Bild vom Ehrengrab der Liesl Karlstadt
(c)Fotoagentur-muenchen.de

Zum Todestag von Liesl Karlstadt

Maskenbildnerin - Souffleuse - Chauffeuse - Autorin - Lehrmädchen - Meisterin der Improvisation - Ideengeberin - Bergsteigerin - Kommunionmäderl - Verwandlungskünstlerin - Nervenärztin - Partnerin - Darstellerin - Sekretätin - Soubrette im Flitterkleid - Volksschauspielerin - Rundfunkstimme - Komikerin - "Dees macht alles d'Fräulein Karlstadt"

Am 27.Juli 1960 ist Liesl Karlstadt gestorben, überraschend an den Folgen eines Hirnschlags. Sie befand sich damals, zusammen mit ihrer Schwester Amalie, für ein paar Tage zur Erholung in Garmisch-Partenkirchen. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung fand die Trauerfeier für die Liesl am 30. Juli in  der Aussegnungshalle am Münchner Ostfriedhof statt. Anschließend wurde sie in einem Ehrengrab der Stadt München auf dem Künstlerfriedhof in Bogenhausen beigesetzt. Dort wird sie bis heute von vielen Münchnerinnen und Münchnern besucht.

Das Münchner Herz mit Innenbeleuchtung
Hafner & Hofmann

Das Münchner Herz

München war Karl Valentins große Liebe. Nur wenige kannten das verborgene Herz dieser Stadt besser als er. Oft hat er mit seiner als Regenschirm getarnten Wünschelrute den versteckten Ort aufgesucht, um Herz und Seele Münchens zu erspüren. Lange blieb dieser Ort geheim, aber endlich am 27. Juli 19621 gelang es einem Konsortium ausgewiesener Karl Valentin Kenner*innen das Rästel zu lösen. Sie entfernten alle Satzzeichen und Zahlen aus Valentins Gesamtausgabe und berechneten aus der entstandenen Buchstabensuppe die Koordinaten der Stelle, an der das Münchner Herz zu finden war: unter dem Isartor.2
Aber erst bei der Generalsanierung des Isartors und den umfangreichen Tiefbaumaßnahmen3 im Zuge der Olympischen Spiele 1972 konnte das Organ geborgen und gesichert werden
Seither schlägt das Herz im Valentin-Karlstadt-Musäum, das es im Sinne seines besten Kenners und Entdeckers bewahrt.

Es schlägt im Isartor!

1 Am selben Tag gewann auch Dorit Lilowa mit Ihren Vorschlag „Weltstadt mit Herz“ den Wettbewerb für einen neuen Werbeslogan für die Stadt München. Nichts geschieht zufällig!

2 Dass der Grundriss des Isartor also nicht grundlos an ein Herz erinnert und von seinen Erbauern wohl genau wissend so geplant worden war, löste beim Konsortium Rufe wie „ Ach so!“ „Ja freilich, ganz logisch“ und „Unübersehbar!“ aus. Bisher hatte einfach der Überblick über die Lage gefehlt und der Mut den Münchner Stadtplan auf den Kopf zu stellen.

3 Natürlicherweise wurde dann auch die verkehrstechnische Hauptschlagader Münchens - die Stammstrecke - unter dem Isartor verlegt. Wo sonst.

Idee, Umsetzung und Herzblut: Maria Hafner & Steve Hofmann
Matthias Steinberger (Schreinerei & Elektrik), Thomas Harrer (Pariser Stoff), Martin
Jonas (Festzeltinspirationen), Gerald von Foris (Gold)

Zum ersten Mal präsentierte das Valentin-Karlstadt-Musäum das Münchner Herz im Rahmen der Olympiaparade am 2.Juli 2022 den Münchner Bürger*innen.
Es musizierte und paradierte die Musäumskapelle (Sabine Rinberger, Renate Luba, Magali Mattern, Regina Riedler, Maria Hafner)  zusammen mit Josef Zapf, Michael Gumpinger, Verena Richter, Steve Hofmann, Michael Reiserer und Felix Rinberger. Das Herz trugen Kathrin Fändrich, Imke Mumm, Laura Beck, Evangelos Matschke, Lars Jakobeit, Matthias Steinberger, Lutz, Robert und Rupert.

Herzlicher Dank an alle!

Das Münchner Herz - nur original mit goldenem Dackel!